Anzeige

Teilnehmer des 17. Coburger Gesundheitstages

ASB RV Coburg e.V., Auto Müller GmbH & Co. KG, AWO Mehr Generationen Haus Coburg, AZURIT Seniorenzentrum Maximilianshöhe, Betreuungsdienstleistner, BKK Faber-Castell & Partner und viele mehr.

Teilnehmer des 17. Coburger Gesundheitstages

FOTO: WOLFGANG DESOMBRE

15.03.2025

Am 23. März freuen sich folgende Gesundheitsdienstleister zum 17. Coburger Gesundheitstag auf zahlreiche Besucher: 

ASB RV Coburg e.V., Auto Müller GmbH & Co. KG, AWO Mehr Generationen Haus Coburg, AZURIT Seniorenzentrum Maximilianshöhe, Betreuungsdienstleistner, BKK Faber-Castell & Partner, H. Brehm e.K. – Erholsam schlafen, Caritas Stadt und Land – Seniorenheim St. Josef, Derma Trust Kosmetik-Institut Haike Schulze, Diakoniestation Weitramsdorf-Seßlach GmbH, Direktionsstelle für Global-Finanz Kerstin Czuja, Enagic Europe GmbH, Gesundheit von Baum und Bach, Heike Lappe – Praxis für systemische Beratung, Paar- und Familientherapie, Hörgeräte Geuter, HSC 2000 Coburg, Jessica Enke, mannl+hauck GmbH, Miss me, Naturheilpraxis Michael Manig, Olga Herr-Zaborska, Optik Busch – Die Augenwerkstatt, Praxis für ganzheitliche Gesundheit, RAAB-Baugesellschaft mbH & Co. KG, RuheForst GmbH, Schönheitsinstitut Sabrina Schubert, SLF Sportland Franken GmbH & Co. KG, Soziales Beratungszentrum der Stadt Coburg: Kontaktstelle Selbsthilfe & Wohnberatung, Stackpower, SÜC Energie & H2O GmbH, Tareta, Team CORA – Coburger Radsport e.V., THERAmed Therapie GbR, visit Public Health GmbH & Co.KG, Vorwerk/ Thermomix und Yvonne+Christoph Schwab GbR. red


Die neue ePA

Was Patienten über die Funktionen der elektronischen Patientenakte wissen sollten

Gesetzlich Versicherte erhalten seit Anfang 2025 eine elektronische Patientenakte (ePA) von ihrer Krankenkasse. Um die ePA selbstständig verwalten zu können, benötigen Versicherte die ePA-App ihrer Krankenkasse. Diese ist kostenlos im Apple Store oder Google Play Store verfügbar. Für den erstmaligen Zugang ist ein Personalausweis mit Online-Funktion oder eine elektronische Gesundheitskarte, jeweils mit PIN, erforderlich. Wer schon eine ePA-App nutzt, kann diese weiterverwenden. 

In der ePA finden Versicherte ihre Gesundheitsdaten an einem Ort. Ärzte stellen kontinuierlich wichtige Infos wie Befunde und Diagnosen sowie Therapien und Behandlungsberichte ein. Versicherte können auch Daten wie Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen oder Infos aus Disease-Management-Programmen sowie Rehamaßnahmen in die Akte aufnehmen lassen. Zudem enthält sie eine Medikationsliste, die als E-Rezept verschriebene und ausgegebene Medikamente anzeigt. 

Zugriffsrechte verwalten

In der ePA-App bestimmen Versicherte selbst, welche Daten für welche Einrichtungen sichtbar sind und welche privat bleiben. Standardmäßig hat die behandelnde Einrichtung nach Einlesen der Gesundheitskarte 90 Tage Zugriff, Apotheken drei Tage. Dieser Zugriff kann jederzeit beendet oder auch dauerhaft eingerichtet werden, etwa für die Hausarztpraxis. Jede Interaktion wird protokolliert – Versicherte können stets nachvollziehen, wer auf ihre ePA zugegriffen hat. 

Versicherte können Zugriffe auch widerrufen, einzelne Infos verbergen oder löschen und eigene Dokumente hinzufügen. Krankenkassen müssen auf Wunsch der oder des Versicherten bis zu zehn Dokumente innerhalb von zwei Jahren einpflegen. Besonders sensible Infos, etwa zu psychischen Erkrankungen, sexuell übertragbaren Krankheiten oder Schwangerschaftsabbrüchen, werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung gespeichert. 

Vertreter benennen

Versicherte können bis zu fünf Personen autorisieren, die in ihrem Namen Zugriff auf die ePA haben sollen. Diese Vertreter, oft Familienmitglieder oder nahestehende Personen, haben die gleichen Rechte, können die ePA aber nicht löschen.

Widerspruch ist möglich

Wer keine ePA haben möchte, kann dies seiner Krankenkasse mitteilen. Die Krankenkassen informieren ihre Mitglieder vor dem Start der ePA darüber, wie sie widersprechen können. Ein Widerspruch ist auch nach Bereitstellung stets möglich – die Akte wird dann gelöscht. djd