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Kammermusik und mehr auf dem Kissinger Sommer 2022

Virtuose und innovationsfreudige Künstler verzaubern ihr Publikum

Kammermusik und mehr auf dem Kissinger Sommer 2022

Das angesagte STEGREIF.orchester aus Berlin nimmt sein Publikum mit auf eine ine packende Musikreise zwischen Improvisation und Rekomposition. FOTO: BERND SCHÖLZCHEN

11.06.2022

Auch die Kammermusikprogramme und Klavierabende des Festivals sind hochkarätig besetzt. „Carte blanche“ bekam Sir András Schiff ausgestellt und wird dem Publikum das Programm seines Klavierabends erst im Konzert vorstellen. Die Mezzosopranistin Magdalena Kožená hat ein großartiges Ensemble samt Sir Simon Rattle am Klavier um sich geschart, für das Shakespeare-Vertonungen im Mittelpunkt stehen.Die Ausnahmemusikerin Patricia Kopatchinskaja bringt als Geigerin und Sprechkünstlerin Schönbergs legendären „Pierrot lunaire“ auf die Bühne und beweist zugleich, wie sehr die Avantgardisten den Walzerkönig Strauß verehrten.Mit Violinsonaten von Brahms und Bartók sind Frank Peter Zimmermann und Martin Helmchen, mit einem ungarischtschechischen Programm der Cellist Alban Gerhardt und der Pianist Markus Becker zu Gast.Der Mandolinenvirtuose Avi Avital eröffnet gemeinsam mit dem Bajan-Spieler Aydar Gaynullin ein Klangpanorama über mehrere Jahrhunderte, das Duo Aliada unternimmt eine tänzerische Reise durch Mitteleuropa für Saxophon und Akkordeon, die Sopranistin Anu Komsi und ihr Mann Sakari Oramo an der Violine erkunden die „KafkaFragmente“ von György Kurtág.Die Klavierbrüder Lucas und Arthur Jussen bringen Vierhändiges von Mozart bis Strawinsky mit, ein gemeinsames Rezital gestalten zudem die KlavierOlymp-Preisträger Gustav Piekut und Sandro Nebieridze.Klavierkammermusik vom Feinsten setzen ein Ensemble um die Geigerin Julia Fischer und den Bratscher Nils Mönkemeyer aufs Programm, ebenso wie das Fauré Quartett, ein Trio um den Geiger Josef Špaček und das Szymanowski Quartett mit dem Pianisten Michael Lifits.Wiener Symphonik transparent im Quartettgewand präsentiert eine Formation um das Klavierduo Yaara Tal und Andreas Groethuysen, das Ensemble Mini unter der Leitung von Joolz Gale erkundet „Bartók Beyond Borders“ in ungewöhnlich kompakter Gestalt. Iveta Apkalna, die virtuose Titularorganistin der Hamburger Elbphilharmonie, bespielt die Orgel der Herz-Jesu-Stadtpfarrkirche.Das Franz Liszt Kammerorchester erkundet gemeinsam mit dem Sárközy Trio ungarische Volks- und Roma-Musik und den Widerhall, den diese bei zahlreichen Komponisten gefunden hat, der brillante Geiger Roby Lakatos und sein Ensemble bringen ein ganzes Feuerwerk ungarischer Klänge auf die Bühne.Eine packende Musikreise zwischen Improvisation und Rekomposition, zwischen Gustav Mahler und Hildegard von Bingen unternimmt zudem das innovationsfreudige und angesagte STEGREIF.orchester aus Berlin.