Anzeige

Alles Gute, liebe Mama!

Am 9. Mai ist Muttertag – allerhöchste Zeit, „Danke für alles“ zu sagen!

„Eine Mutter versteht auch, was ein Kind nicht ausspricht“ – jüdisches Sprichwort. FOTO: ADOBE STOCK

30.04.2021
Gärtnerei Schwengler

Man kann selbst schon graue Haare oder eine große Familie haben, Verantwortung tragen und seit Jahren ein eigenständiges Leben führen, aber bei seiner Mutter ist man immer eins: ihr Kind. Sie wird einen auch bis ins hohe Alter daran erinnern, an kalten Tagen die warme Jacke anzuziehen. „Die höchste und tiefste Liebe ist die Mutterliebe“, das wusste schon Ludwig Feuerbach, ein deutscher Philosoph.

Geschichte des Muttertags

Dieses Jahr fällt der Muttertag auf den 9. Mai – und spätestens jetzt sollte man seiner Mutter für alles danken – fürs Dasein, fürs Muttersein, für die Kindheit, für die unvergesslichen Momente und für das Gefühl von Heimat. Selma Lagerlöf, schwedische Kinderbuchautorin, hat es schön ausgedrückt: „Es gibt keinen Ort auf der Welt, an dem man sicherer geborgen wäre als in den Armen der Mutter.“ Ins Leben gerufen hat den Tag die US-Amerikanerin Anna Marie Jarvis, die aus Liebe zu ihrer verstorbenen Mutter am 12. Mai 1907 einen Memorial Mothers Day (Gedenktag für die Mütter) veranstaltet hat.

Rewe Rudel

500 weiße Nelken ließ sie zum Ausdruck ihrer Liebe zu ihrer verstorbenen Mama an andere Mütter austeilen. Seitdem hat sie sich dafür eingesetzt, dass es einen offiziellen Muttertag geben sollte, was sie dann 1914 geschafft hat: Von nun an feiert man den zweiten Sonntag im Mai Muttertag. Weil man auch anderen Ländern seine Mutter liebt, hat sich der Muttertag international verbreitet und wird nun heute, mehr als 100 Jahre nach der Gründung, auf der ganzen Welt gefeiert. Wie Jean Antoine Petit-Senn, französisch-schweizerischer Lyriker, gesagt hat: „Eine Geliebte liebt man am meisten, eine Frau am besten und eine Mutter immer.“


„Es gibt nur eine ganz selbstlose, ganz reine, ganz göttliche Liebe, und das ist die der Mutter für ihr Kind.“

Georg Moritz Ebers Deutscher Schriftsteller


Bräuche aus der Welt

In Äthiopien besuchen die Kinder ihre Mutter zum Muttertag mehrere Tage lang – dann wird gefeiert, gegessen, gesungen und getanzt. In Japan werden gerne rote Nelken überreicht, darüber hinaus verwöhnen die Kinder ihre Mutter den ganzen Tag. In Mexiko ist der Día de la Madre ein sehr wichtiger Feiertag – Blumen sind ein absolutes Muss. Der Höhepunkt des Tages: Die ganze Familie feiert im Restaurant – damit ist der Tag einer der geschäftigsten Feiertage der Gastronomiebranche Mexikos. Italien ist ohnehin ein bereits sehr familienverbundenes Land, daher wird die Mamma hier besonders geehrt – mit gemeinsamem Kochen, hausgemachten Köstlichkeiten und Blumen. In den Niederlanden bringen die Kinder traditionell ihrer Mutter das Frühstück ans Bett und machen ihr selbstgebastelte Geschenke.

Natürlich stehen in den Niederlanden Tulpen sehr weit oben auf der Geschenkeliste. In Großbritannien und Irland bekommen die Mütter neben den klassischen Geschenken wie Karten, Blumen und Süßigkeiten auch einen besonderen Mandelkuchen geschenkt – den Mothering Cake. Nehmen Sie sich Zeit und nutzen Sie diesen Tag, um einfach wieder Danke zu sagen. Kaufen Sie ihrer Mutter den größten Blumenstrauß, die feinste Schokolade – und schenken Sie ihr vor allem eins: gemeinsame Zeit. Denn eine Mutter hat man nur einmal. red

Umfrage

In einer Umfrage von YouGov und Statista auch 2020, wurde nachgefragt, welche Geschenke die Deutschen für am besten geeignet halten. Als das klassische Geschenk zum Muttertag gelten noch immer Blumen oder ein Blumenstrauß, meint der Großteil der Befragten (47 Prozent).Weitere beliebte Muttertagsgeschenke sind eine Einladung zum Essen (31 Prozent), Pralinen und andere Süßigkeiten (17 Prozent) oder ein Wellness-Gutschein. Auch Erlebnisgutscheine, zum Beispiel für ein Konzert, eignen sich nach Ansicht der Befragten gut, um der Mutter eine Freude zu bereiten und einfach mal Danke zu sagen (12 Prozent).Was gar nicht geht – auch da sind sich die Befragten in der YouGov-Umfrage einig: Nur zwei Prozent finden ein Haushaltsgerät wie ein Bügeleisen als Geschenk angemessen. red