Wer sich um eine Ausbildung bemüht, gibt sich in der Regel sehr viel Mühe mit seiner Bewerbung. Immer wieder schleichen sich dabei aber auch Fehler ein, von denen der eine oder andere leicht vermieden werden könnte. Deshalb haben wir dir hier aufgelistet, wie deine Bewerbungsmappe aussehen sollte.


Deckblatt
Ob du ein Deckblatt zu deiner Bewerbung hinzufügst oder nicht, bleibt dir überlassen. Heutzutage ist es nicht mehr zwingend erforderlich und passt nicht immer optimal zum Gesamteindruck. Mach dir deshalb im Voraus Gedanken, welchen Zweck das Deckblatt für dich erfüllen könnte. Du könntest dort zum Beispiel deine Kontaktdaten auflisten, ein Bewerbungsfoto einfügen oder ein Inhaltsverzeichnis erstellen. Achte darauf, unnötige Wiederholungen zu vermeiden, da diese oft negativ auffallen. Überlege dir gut, ob das Deckblatt einen Mehrwert für deine Bewerbung bietet, und hole dir Feedback von Freunden und Verwandten ein.
Motivationsschreiben
Obwohl es in einem Motivationsschreiben - wie der Name schon sagt um deine Beweggründe für die Ausbildungsstelle geht, solltest du dich kurz fassen: Der Text sollte nicht länger als eine Seite sein, denn in der Kürze liegt die Würze. In deinem Schreiben stellst du dich kurz vor, präsentierst deine Fähigkeiten und übermittelst überzeugend, warum du die ideale Besetzung für die Stelle bist. Überlege dir im Vorfeld, welche Infos relevant sind und genau benannt werden sollten.
Lebenslauf
Der Lebenslauf, auch bekannt als CV (Curriculum Vitae), fasst persönliche Informationen wie Kontaktdaten, schulische Laufbahn, absolvierte Praktika und bisherige berufliche Stationen zusammen. Dieses Dokument ist klar strukturiert und bietet einen kompakten Überblick über die wichtigsten Daten. Aktivitäten wie ehrenamtliche Tätigkeiten oder Auslandsaufenthalte heben sich positiv hervor und zeigen Engagement sowie vielseitige Interessen. Deine Hobbys vervollständigen den Lebenslauf und geben Einblicke in deine Persönlichkeit, was für Arbeitgeber interessant sein kann. Besonders Hobbys oder Stärken, die einen direkten Bezug zur angestrebten Ausbildungsstelle haben, können dir bei der Bewerbung einen Vorteil verschaffen.
Zeugnisse
Zu einer Bewerbung gehören auch die zuletzt erworbenen Zeugnisse, die in umgekehrter chronologischer Reihenfolge beigefügt werden sollten. Das Schulabschlusszeugnis bildet dabei die Grundlage und wird durch weitere Zeugnisse wie Praktikumsbestätigungen oder andere Leistungsnachweise ergänzt. Zu diesen Nachweisen zählen beispielsweise Teilnahmezertifikate an Fortbildungskursen, wie einem Computerkurs, oder das Abschlusszeugnis nach einem längeren Auslandsaufenthalt. Achte darauf, dass die Daten in deinen Zeugnissen mit den Angaben in deinem Lebenslauf übereinstimmen.
Arbeitsproben
Nicht bei jeder Bewerbung sind Arbeitsproben gefragt, dennoch können sie in manchen Branchen einen positiven Eindruck hinterlassen. Wähle daher etwa drei bis vier deiner besten und aktuellsten Werke aus und lege sie deinen Unterlagen bei. Gerade bei der Bewerbung für einen kreativen Beruf zeigen Arbeitsproben dein Potenzial und du kannst deine Stärke mit einem handfesten Ergebnis beweisen. Kreative Berufe sind beispielsweise Mediengestalter, Fotograf und Journalist. Je nach Bereich, kannst du Skizzen, selbst verfasste Texte oder Fotografien beilegen.
Den Unternehmen ist dabei bewusst, dass du deinen beruflichen Einstieg vor dir hast und somit noch keine oder wenig Erfahrung vorhanden ist. Mach dir daher keine Gedanken, wenn noch nicht alle Arbeitsproben „perfekt“ sind. Eine Beschriftung, was du dir bei den Werken gedacht hast, oder in welchem Zusammenhang sie entstanden sind, ist hilfreich.
PDF erstellen
Füge all deine gesammelten Dokumente in der korrekten Reihenfolge in einer PDF-Datei zusammen. Hierfür stehen dir verschiedene kostenlose Online-Tools zur Verfügung. Achte darauf, dass die gesamte Datei nicht größer als 3 bis 5 MB ist, da deine E-Mail sonst bei einigen möglicherweise Unternehmen nicht zugestellt wird oder im Spam-Ordner landet.
E-Mail versenden
Um den Inhalt deiner E-Mail schnell ersichtlich zu machen, gibst du im Betreff direkt die Bewerbung und die genaue Stellenbezeichnung an, zum Beispiel „Bewerbung um den Ausbildungsplatz als Mediengestalter/in“. Halte die eigentliche E-Mail kurz - zwei bis drei Sätze reichen aus. Verweise einfach auf deine angehängten Bewerbungsunterlagen, und vergiss nicht, diese wirklich anzufügen. red