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Arbeiten mit Holz - von funktional bis filigran

Das Wissen um den Umgang mit Holz und anderen Baumaterialien sind von unschätzbarem Wert.

Arbeiten mit Holz - von funktional bis filigran

Der Baustoff Holz ist ist vielseitig und gefragt - genau wie die Handwerker, die mit ihm arbeiten. FOTO: STOCK.ADOBE.COM

16.10.2023

Ausbildung

Das Berufsfeld der Schreiner, Zimmermänner und Dachdecker bietet eine breite Palette an handwerklichen Tätigkeiten und hervorragende Karrierechancen für talentierte Handwerker. Das Wissen um den Umgang mit Holz und anderen Baumaterialien sowie die Fähigkeiten zur Umsetzung sind von unschätzbarem Wert. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich durch Weiterbildungen und Spezialisierungen beruflich weiterzuentwickeln und in Führungspositionen aufzusteigen oder sich selbstständig zu machen, um Kundenwünsche individuell zu erfüllen.

Schreiner

Der Beruf des Schreiners ist ein vielseitiger Handwerksberuf, der sich auf die Herstellung und den Einbau von Holzmöbeln, Innenausstattungen und Bauelementen spezialisiert hat. Schreiner sind in der Lage, individuelle Kundenwünsche umzusetzen und dabei hochwertige handgefertigte Produkte zu schaffen. Die Ausbildung zum Schreiner dauert in der Regel drei Jahre und erfolgt im dualen System, das heißt, sie findet sowohl in der Berufsschule als auch im Betrieb statt. Während der Ausbildung erlernen angehende Schreiner unter anderem die Holzbearbeitungstechniken, den Umgang mit Maschinen und Werkzeugen sowie die Planung und Umsetzung von Projekten.

Nach der Ausbildung können Schreiner in verschiedenen Bereichen arbeiten, wie beispielsweise in Tischlereien, Möbelwerkstätten, Innenausbaufirmen oder Restaurationsbetrieben. Mit Erfahrung und Weiterbildungen können sie sich zum Beispiel auf Möbelrestaurationen oder Treppenbau spezialisieren.

Zimmermänner

Zimmermänner sind Experten im Bau von Holzkonstruktionen für Gebäude und andere Bauwerke. Sie arbeiten eng mit Architekten und Bauleitern zusammen, um Dachstühle, Fachwerk, Holzfassaden und andere Holzkonstruktionen herzustellen und zu installieren. Die Ausbildung zum Zimmermann dauert in der Regel ebenfalls drei Jahre. Dabei erlenen angehende Zimmermänner unter anderem das Aufstellen von Holzgerüsten, das Bearbeiten von Holz und den Umgang mit Bauplänen.

Zimmermänner finden Beschäftigung in Bauunternehmen, Holzbaufirmen und Zimmereien. Mit zunehmender Erfahrung können sie sie auch spezielle Aufgaben wie den Bau von Holzhäusern, Brücken oder Carports übernehmen.

Dachdecker wiederum sind für die Installation, Reparatur und Wartung von Dächern verantwortlich. Ihr Aufgabenbereich umfasst das Decken von Dächern mit verschiedenen Materialien wie Ziegeln, Schiefer, Dachpappe oder Metall. Während der dreijährigen Ausbildung erlernen angehende Dachdecker verschiedene Deckungstechniken, den Umgang mit Dachdämmungen und die Sicherheitsvorschriften für Arbeiten auf Dächern. Dachdecker finden Beschäftigung in Dachdeckerbetrieben, Bauunternehmen und Unternehmen für Dachsanierungen.

Mit der Zeit können sie sich auf bestimmte Arten von Dächern spezialisieren, wie Flachdächer, Steildächer oder Gründächer. Dachdecker haben die Möglichkeit, sich in Richtung Dachbauleitung oder Betriebsführung weiterzuentwickeln. red