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Reisen durch Genusslandschaften

„Heimat der Biere“, „Land der Genüsse“ oder „Weinland Franken“: Franken hat viele klangvolle Namen, nicht nur von einer tief verwurzelten Brautradition inspiriert, sondern auch von wahren Leckerbissen aus der Region und fränkischen Spezialitäten.

Foto: Adobe Stock

30.04.2022

Seit Jahrhunderten wird in Franken am liebsten das serviert, was direkt vor Ort gewachsen ist: zarter

Spargel und fangfrischer Fisch, Lamm von der Weide, Früchte von den Streuobstwiesen, Weine aus heimischen Reben und Bier aus fränkischem Hopfen. Die enge Verbundenheit mit der Landschaft und die Liebe zu Regionalem hat sich die fränkische Küche bis heute bewahrt. Da jedes Gebiet seine eigenen landschaftlichen Besonderheiten hat, pflegt auch jedes seine eigene Küchentradition. Im sonnigen Maintal wächst der Genuss zum Beispiel in den Weinbergen, im Fränkischen Seenland in den Hopfengärten. Im Aischgrund reihen sich die glitzernden Karpfenteiche wie Perlen auf der Schnur aneinander, während im Fichtelgebirge besonders viele Wildkräuter sprießen. Klassiker wie würzige Bratwürste oder das „Schäufele", eine knusprig gebratene Schweineschulter, stehen dagegen fast überall auf der Karte.

AKTIV UNTERWEGS ZU FRANKENS SPEZIALITÄTEN

Egal ob beim Wandern oder auf dem Fahrrad, die nächsten Einkehrmöglichkeit ist in Franken nie weit weg. Diverse Touren führen auf direktem Wege zum kulinarischen Genuss, aber auch viele Wander- und Radwege halten vielfältige Landschaftseindrücke und besondere Kulturerlebnisse bereit. Bewegung an der frischen Luft macht bekanntlich besonders hungrig. Im Nürnberger Land gibt es zum Beispiel den Kalorienweg. Tafeln entlang der Strecke zeigen den Wanderern hier, welchen Genuss sie sich durch den Kalorienverbrauch schon „verdient“ haben. Nach den knapp acht Kilometern lassen sie sich dann guten Gewissens eine deftige fränkische Brotzeit schmecken.

GENUSSRADELN IN FACHWERKPRACHT

Radreisen im eigenen Land werden nach Angaben des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) immer beliebter. Jede Menge Tourenmöglichkeiten bietet Radbegeisterten beispielsweise die Deutsche Fachwerkstraße. Die Ferien- und Kulturstraße erstreckt sich von der Elbe im Norden über die Oberlausitz bis zum Bodensee im Süden. Acht Regionalstrecken mit kontrastreichen Landschaften, mehr als 100 schmucken Fachwerkstädten und einem reichhaltigen Angebot an Kultur und Kulinarik erwartet die Radler. Unter www.deutsche-fachwerkstrasse.de gibt es ausführliche Informationen sowie Broschüren und Kartenmaterial zum Bestellen. Eines der vielen schönen Fachwerkstädtchen auf der Regionalroute „Franken – Genuss mit Wein und Bier“ ist etwa das romantische Königsberg in Bayern. Von dort aus können Gäste Radausflüge in die Haßberge unternehmen und nach Haßfurt radeln, bevor es auf dem Main-Radweg weiter nach Zeil am Main und in das seenreiche Gebiet bei Baunach geht. Prachtvoll ist Zeils gute Stube am Marktplatz – ein Fachwerkensemble wie aus dem Bilderbuch. Ein Gläschen Silvaner in einer Vinothek, ein kühles „Seidla“ vom Fass im Biergarten: An der Nahtstelle von „Wein- und Bierfranken“ kann man sich in der Region beides schmecken lassen. red/djd