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Frühlingserwachen in Höchstadt

„Click & Collect“, „Click & Meet“ oder „Call & Meet“: Es gibt viele kreative Lösungen, um sicher im Frühling shoppen zu gehen

„Neue Möbel muss man fühlen. Das geht nicht online“, weiß man im Möbelhaus Kratz. FOTO: JOHANNA BLUM

26.03.2021

Kein Ostermarkt in Höchstadt! Das ist für die Einzelhändler, aber auch für die Kunden, eine traurige Nachricht. Hat doch dieses kleine unsichtbare Virus nun schon ein volles Jahr fast die ganze Welt im Griff.

Seit 11. Januar gibt es jetzt einen Lichtblick: Als Übergangslösung bis zur vollständigen Öffnung für den Einzelhandel hat man ein neues Konzept gefunden: „Click & Collect“. Das ist für viele Kunden im Moment eine gute Möglichkeit einzukaufen. Man kann seine Online-Bestellung in einem stationären Einzelhandelsgeschäft abholen. Die „Click & Collect“-Funktion bietet Endkunden die Möglichkeit, die Produkte zunächst online zu recherchieren und zu kaufen. Die Abholung der Ware findet jedoch im Geschäft statt.

Die Nutzeffekte dieses Systems sind flexible Abholung, schnelle Verfügbarkeit, Fachberatung vor Ort, zusätzlicher Service, das Testen der Ware vor dem Kauf, kostenfreie Retoure und sichere Bezahlmöglichkeiten.

Wie funktioniert das Einkaufen mit „Click & Collect“?

Zuerst braucht der Kunde einen Termin, den er wie gewohnt auf der Homepage des jeweiligen Geschäftes, per E-Mail oder per Telefon vereinbaren kann. Dabei müssen die Kontaktdaten zur möglichen Kontaktverfolgung angegeben werden. Bei der Dauer des Besuchs im Geschäft von rund 30 bis 45 Minuten pro Hausstand muss sich der Kunde an die vorgeschriebenen Hygienevorschriften halten. Das Konzept ist aber nur möglich, wenn die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 liegt.

„Click & Meet“ ist nun eine Erweiterung von „Click & Collect“. Hier kann der Kunde mit Termin wieder in Geschäften einkaufen und sich beraten lassen. Der Kunde hat hier außerdem die Möglichkeit, sich vor Ort über zusätzliche Produkte und Dienstleistungen zu informieren und kann diese direkt in Anspruch nehmen. Auch Höchstadter Fachgeschäfte sind bei „Click & Collect“ dabei.

Betten Seubert nennt es „Call & Meet“. Das Fachgeschäft mit Familientradition bietet auf über 1000 Quadratmetern Schlafsysteme aller Art an. „Wir wollen für unsere Kunden da sein, sie im Geschäft begrüßen und beraten, um ihnen unsere Ware live präsentieren zu können“, so Nadine Huberth-Seubert. Betten Seubert bietet einen Rundum-Service von Beratung über Verkauf bis hin zur Lieferung. „Sollte der Inzidenzwert wieder über 100 steigen, sind wir weiterhin telefonisch für unsere Kunden da! Bei uns ist der Kunde König.“


„Das „Click & Collect“ hätte man schon viel früher im Einzelhandel einführen können“

Margit Kratz, Möbelhaus Kratz


Das Möbelhaus Kratz bietet seinen Kunden seit 1934 als Schreinerei und seit 1955 als Möbelhandel einen umfassenden Service rund ums Wohnen. In einer modernen, ca. 6000 Quadratmeter großen Ausstellung werden dem Kunden ausgewählte Markenmöbel und neueste Wohntrends gezeigt. „Durch die Terminvergabe können wir unser Geschäft weiterführen und die Kunden beraten, denn Möbel muss man fühlen. Das geht einfach nicht online“, so Margit Kratz.

Möbel Kratz GmbH

Helgas Schuhladen bietet „UHU-Shopping mit Termin“ (UHU = Inzidenzwert unter Hundert) und darf seine Kunden endlich wieder im Geschäft begrüßen! Stöbern und aussuchen, vor Ort oder zu Hause probieren – alles ist wieder möglich. „Unser WhatsApp-Angebot wird gut angenommen“, so Ulrike Brückner. „Wir wollen doch den persönlichen Kontakt und die Kundenbindung aufrechterhalten“, betont sie. Der Vorteil an dem Shopping mit Termin sei auch, dass es keine Stoß- und Wartezeiten gebe und man sich intensiv um den Kunden kümmern könne. Es sei auch möglich sich im Schuhladen eine Auswahlmit nach Hause zu nehmen, in Ruhe auszusuchen und zu probieren. In Helgas Schuhladen ist das Angebot an modischen Schuhen für Damen, Herren und Kinder groß. Auch Taschen und Zubehör findet man in dem familiengeführten Schuh-Fachgeschäft mit fast 30 Jahren Erfahrung.

Optik Herch ist als Optiker systemrelevant und darf geöffnet bleiben. Der Optiker ist über jede Regierungsänderung informiert und passt seine Hygienemaßnahmen entsprechend an – denn die Gesundheit der Mitarbeitenden und Kunden steht auch hier an oberster Stelle. Egal, ob es um eine neue Brille für den Alltag oder für den Arbeitsplatz, um Kontaktlinsen, schönen Schmuck oder Uhren geht: Hier können sich Einkaufende umfangreich beraten lassen und die schönsten Modelle der neuen Saison bekommen. Johanna Blum