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Im Platzangebot nahezu unschlagbar

Im täglichen Gebrauch entpuppen sich SUV durchaus als praktische Familienautos

FOTO: JESON - STOCK.ADOBE.COM

6.06.2021
Autohaus Wolf GmbH

Seit Jahren erfreuen sich SUV-Modelle (Sports Utility Vehicle) besonderer Beliebtheit. Laut Statistik sind aktuell rund 4,3 Millionen Personenkraftwagen aus dem SUV-Segment in Deutschland registriert. Bei dieser großen Faszination für diese Fahrzeugklasse stellen sich die Frage, welche Vorteile bietet ein SUV, und wie geeignet sind sie für den täglichen Gebrauch?

Hochmoderne Komfort-Geländewagen haben mit dem klassischen Geländewagen – früher oft als „Eisenschwein“ und zuletzt auch als „Stadtpanzer“ bezeichnet – nahezu nichts mehr gemein. Das charakteristisch athletische Design verbindet sich heute mit einem souveränen Fahrgefühl, das Männern und Frauen gleichermaßen entgegenkommt. Die robuste Karosserieform, die erhöhte Sitzposition und der Allrad-Antrieb sorgen für ein hohes Maß an Fahrstabilität, Sportlichkeit, Agilität, Fahrspaß und Sicherheit.

Sehr gute Rundumsicht


Wer sitzt schon gerne in einem dunklen Kämmerlein? SUV zeichnen sich überwiegend durch sehr große Fensterflächen aus. Im Interieur genießt der Fahrer beste Rundumsicht auf die Straße und die Fahrzeugumgebung – so lassen sich Gefahrensituationen schneller erkennen und ganz nebenbei genießen auch Kinder auf der Rückbank gute Sicht auf das Geschehen um sie herum. In Verbindung mit dem geräumigen Platzangebot werden Stadtfahrten und längere Reisen damit deutlich entspannter als zuvor.

SUV als Familienauto

Eine Familie mit Kindern benötigt vor allem eines: viel Platz. Und den bietet ein SUV. Seine Vorteile spielt er sowohl beim Wocheneinkauf als auch beim Urlaub mit der ganzen Familie aus. Neben ausreichend Stauraum – meist mehr als die Kombi-Variante – bietet ein SUV genügend Sitzplätze für alle Familienmitglieder. Bei vielen Modellen lassen sich Laderaum und Sitzplätze variabel anpassen. Gerade für den Transport von Kleinkindern sind außerdem Isofix sowie ein deaktivierbarer Beifahrerairbag wichtig. All diese Anforderungen erfüllt ein SUV in der Regel. Weitere Vorteile machen diese Fahrzeugklasse zum idealen Familienauto.

Erhöhte Bodenfreiheit

Dank der erhöhten Bodenfreiheit eines SUV gelingt das Ein- und Aussteigen der Familienmitglieder problemlos – ein Segen, wenn Papi „Rücken“ hat. Auch das Rein- und Rausheben der Kinder, des Kinderwagens und des Großeinkaufs werden durch die Erhöhung zum Kinderspiel. Der große Kofferraum eines Familien-SUV bietet viel Platz für Urlaubsgepäck, Kinderwagen und Co. Die meisten SUV bieten auf Wunsch eine dritte Sitzreihe an, sodass das Familienauto schnell zum praktischen 7-Sitzer umfunktioniert werden kann.

SUV als Zugfahrzeug

Ebenfalls praktisch ist die Kombination aus Allradantrieb und kraftvollen Motoren. Diese macht viele SUV zum idealen Zugfahrzeug für den Camping-Urlaub mit Caravan. Ein großer Teil dieser Fahrzeuggattung bietet im Gegensatz zum herkömmlichen Pkw deutlich höhere Anhängelasten. Einige Fahrzeuge in diesem Segment glänzen mit einer maximalen Zuglast zwischen 2400 und 3500 Kilogramm. Dies genügt, um einen richtig großen Caravan zu ziehen. Und auch SUV mit einem alternativen Antrieb, zum Beispiel Plug-in-Hybrid, bringen teilweise eine stattliche Anhängelast von 2000 Kilogramm mit.

Nicht jeder hat Allrad

Bei SUV mittlerer Größe stellt sich oft die Frage: Soll es bei zwei angetriebenen Rädern bleiben oder gönnt man sich gegen Aufpreis Allradantrieb? Die Antwort: Es kommt drauf an. Auf verschneiten Straßen oder auf schlammigen Wegen zum Beispiel hat ein Allradantrieb Vorteile. Wer also öfter unter solchen Bedingungen fährt oder gar im Voralpenland wohnt, sollte über die Option nachdenken. Der Mehrverbrauch hält sich in den meisten Fällen in Grenzen, zumal die zweite Achse ohnehin in der Regel nur bei Bedarf (also bei Traktionsverlust) automatisch zugeschaltet wird, schreibt der ADAC. Kleinere SUV werden oft ausschließlich mit Frontantrieb angeboten.

Welcher Antrieb?

Für große SUV ist ein sparsamer Dieselmotor sicher keine schlechte Wahl, zumal bei aktuellen Modellen der Euronorm 6d-TEMP und 6d nach den Messungen des ADAC auch die Abgaswerte im grünen Bereich, sprich deutlich unter den Grenzwerten liegen. Bei kleineren Modellen kann ein Turbobenziner eine gute Alternative sein, da auch hier das Drehmoment passt und sich der Verbrauch im Rahmen hält. Die Auswahl an alternativen Antrieben wird stetig größer, nicht nur bei teuren SUV. Auf dem Markt gibt es auch Erdgas-Versionen und alltagstaugliche Elektroautos, die bereits mit guten Reichweiten gesegnet sind. Wer täglich zur Arbeit pendelt, kommt vielleicht mit einem Plug-in-Hybrid gut klar. Ein reiner Hybrid zeigt seine Vorteile vornehmlich im Stadtverkehr und auf der Landstraße. JS