Karriere
Nach dem Schulabschluss haben junge Menschen bekanntlich die Qual der Wahl: Über 320 Ausbildungsberufe und fast 20.000 Studiengänge gibt es laut Statista in Deutschland. Hinzu kommen weitere Möglichkeiten für den Karriereweg. Für wen eignet sich was am besten?
Ausbildung: Beruf erlernen
Während einer Ausbildung lernen Auszubildende einen bestimmten Beruf von Grund auf. Ihr Wissen wenden sie direkt in der Praxis an und sind meist fest in den Ablauf eines Betriebs eingebunden. Hinzu kommen schulische Zeiten.
Studium: Tief in ein Gebiet einsteigen
In einem Studium tauchen Studierende in ein Fachgebiet ein. Sie lernen theoretische Grundlagen, untersuchen eigene Fragestellungen und arbeiten wissenschaftlich. Im Gegensatz zu einer Ausbildung steht nach einem Studium meist kein bestimmter Beruf.
Duales Studium: Theorie und Praxis verbinden
Ein Duales Studium verbindet ein klassisches Studium mit einer beruflichen Ausbildung. Im Studium wird die Theorie vermittelt, im Betrieb die Praxis. Wer weder das eine noch das andere ausschließen möchte, ist mit diesem Modell bestens beraten.
Auslandsaufenthalt: Ein fremdes Land entdecken
Wer vor dem Start in den Beruf seine Sprach- und Kulturkenntnisse erweitern möchte, sollte über einen Auslandsaufenthalt nachdenken. Ob Work and Travel in Neuseeland, ein Praktikum in den USA oder Freiwilligenarbeit in Malaysia: Unter den Möglichkeiten findet sich für alle das passende Programm.
FSJ: Für die Gesellschaft arbeiten
In einem Freiwilligen Sozialen Jahr engagieren sich junge Menschen ein Jahr lang für die Gesellschaft. Es eignet sich für alle, die nach der Schule noch keinen Berufsweg einschlagen oder in einen Beruf hineinschnuppern möchten.
Noch unschlüssig?
Wer sich zwischen den verschiedenen Möglichkeiten nicht entscheiden kann, findet Hilfe in Form von Berufswahltests. Die Antworten engen die Auswahl auf bestimmte Berufsgruppen ein, sodass Unentschlossene ihrer Berufung näherkommen. DJD