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Feuer frei!

Die Grillsaison hat angefangen – und bereitet Lust, gemeinsam mit Freunden auch mal was Neues auf dem Grill auszuprobieren

FOTO: ADOBE STOCK

23.05.2022

26. Mai ist Vatertag! Ihr wisst, was das heißt: Holt den Grill raus, ladet eure Freunde ein, stellt die Getränke kalt und heizt ordentlich ein. Denn das ist nicht nur der Tag für die Väter und die, die es werden wollen, sondern inzwischen eine inoffizielle Huldigung für den Genuss rund ums Grillen. Nach zwei Jahren Pandemie tut es endlich wieder gut, seine Freunde um sich zu haben und auf dem Grill mehr als nur ein einziges Steak oder ein paar wenige Würstchen hauen zu dürfen.

Wir kennen Holzkohle-, Gas- und Elektro-Grill. Wir kennen Smoker. Was kann man 2022 noch Neues ausprobieren? Was momentan im Trend liegt, ist das sogenannte Plancha-Grillen. Für alle, die es noch nicht kennen: Es ist eine Grill-Variante aus Spanien. Plancha heißt übersetzt so viel wie „Eisen“ – und genau darum geht es.

Auf den Grill kommt eine Platte aus Stahl, emailliertem Gusseisen oder Edelstahl. Das Gute daran: Die Hitze wird gleichmäßig verteilt, es kommt zu Temperaturen von 300°C bis 350°C, man grillt indirekt. Fleisch, Fisch, Gemüse, Speck, Eier, Pfannkuchen, vor allem aber auch kleinere Meeresfrüchte wie Scampis oder ähnliches – die Platte kann alles. Dadurch, dass die Platte sehr heiß wird, verschließt das Fleisch durch das scharfe Anbraten sofort die Poren, es bekommt eine besonders schöne Kruste und bleibt trotzdem angenehm saftig. Gleichzeitig ist das Plancha-Grillvergnügen schonend und gesund: Man braucht fürs Grillen wenig bis gar kein Fett, außerdem kommen keine Flüssigkeiten in die offene Flamme und es entstehen keine schadhaften Dioxide.

Zutaten fürs Grillen

Egal, mit welcher Technik man grillt – wichtig sind vor allem die guten Zutaten beim Grillen. Wir haben das Glück, mit Franken in einer Genussregion zu leben. Das Gemüse kommt aus der Region, ist frisch und überzeugt mit einem guten Geschmack – für Salate oder direkt auf dem Grill.

Und das Fleisch: Vergesst das Billigfleisch aus dem Supermarkt oder exotische Züchtungen aus Argentinien oder Japan. Geht zum regionalen Bauern oder Metzger, der das Fleisch aus der Region bezieht! Es ist frisch und nachhaltig, weil es nicht erst um die halbe Welt reisen muss – und überzeugt mit einem unvergesslichen Geschmack, wenn es frisch vom Grill auf den Teller kommt.

Also, macht das Feuer an, haut das Fleisch oder das Gemüse auf die Platte und lasst es euch schmecken! Lukas Pitule