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Beste Zukunftschancen auf dem Bau

Zum fünften Mal in Folge ist die Zahl der Auszubildenden im Bauhauptgewerbe gestiegen.

Beste Zukunftschancen auf dem Bau

Die besten deutschen Nachwuchshandwerker, hier ein Foto vom Training der Stuckateure, messen sich aktuell bei den „World Skills" mit der internationalen Konkurrenz. FOTO: ZDB

05.11.2022

Rund 850 000 Arbeitsplätze. Über 100 Milliarden Euro Umsatz im Jahr. Mehr als zehn Prozent des Bruttoinlandprodukts. Eine Vielzahl von Ausbildungsberufen und dualen Ausbildungsgängen mit den besten Zukunftschancen: So präsentiert sich die Bauwirtschaft in Deutschland. Und eine Ausbildung im Bauhauptgewerbe ist für viele junge Menschen attraktiv: So erklärt der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) in einer Pressemeldung, dass die Zahl der Lehrlinge auf dem Bau zum fünften mal in Folge gestiegen sei. So befänden sich 14.500 junge Menschen im ersten Lehrjahr, was ein Plus von 1,3 Prozent bedeute. Insgesamt gebe es auf dem Bau aktuell 40.000 Auszubildende (+1,5 Prozent).

„Das beweist, dass die Bauwirtschaft nicht nur ein attraktiver Arbeitgeber ist, sondern jungen Menschen eine sichere Perspektive bietet. Dass rund 80 Prozent der Ausbildungsleistung am Bau von den baugewerblichen Unternehmen erbracht wird, erfüllt uns mit besonderem Stolz. Denn das mittelständische Baugewerbe baut Deutschland“, sagte ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa anlässlich der von der Vorsorgekasse SOKA-Bau veröffentlichten Zahlen. „Die deutsche Bauwirtschaft bietet eine hervorragende Berufsausbildung. Wir bilden die Fachkräfte von morgen aus – das kann sich im internationalen Vergleich sehen lassen“, sagte Pakleppa weiter.

Das kann man auch am Nationalteam des Deutschen Baugewerbessehen, das aus den besten deutschen Nachwuchshandwerkern im Baugewerbe besteht. Neben dem Fliesenleger gehören Beton- und Stahlbetonbauer, Maurer, Stuckateure und Zimmerer dazu. Die Mitglieder des Nationalteams sind herausragende Botschafter für eine der größten und wichtigsten Branchen in Deutschland, die ihr Können in internationalen Wettbewerben zeigen.

Aktuell finden über 15 Länder verteilt die sogenannten „World Skills“, die Weltmeisterschaft der Berufe statt. Jüngst holte Philipp Kaiser aus Baden-Württemberg beim Wettbewerb der Zimmerer in Basel die Silbermedaille, bei den Stuckateuren teilte sich Deutschland Rang 8 mit Österreich. In den vergangenen Tagen maßen sich im italienischen Bozen die besten Fliesenleger miteinander. Ende November folgen in Salzburg dann noch die Wettbewerbe der Maurer sowie der Beton- und Stahlbetonbauer. ZDB/IG-BAU/red