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Welche Ausbildung ist die richtige?

Tipps, wie die bedeutungsvolle Entscheidung erleichtert werden kann

FOTO: ADOBE STOCK

14.10.2021

Nach jahrelanger Schulzeit ist der Abschluss nun endlich in der Tasche. Doch was kommt danach? Der nächste Lebens abschnitt wartet und eine Entscheidung steht bevor. Heraus zu finden, welche Ausbildung wohl am besten passen würde und genau den individuellen Vorstellungen und Anforderungen entspricht, ist jedoch alles andere als einfach. Mit einer gewissen strukturierten Planung fällt die Qual der Wahl etwas leichter.

Die Vorüberlegungen

Sich erst nach dem Schulabgang mit dem Thema Ausbildung zu befassen, ist nichtratsam. Die Berufswahl stellt eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben dar und sollte kein Schnellschuss werden. Es ist hilfreich, detailliert beschreiben zu können, warum genau dieser eine Job der Richtige ist, um seine späteren Führungskräfte überzeugen zu können. Ausschlaggebend für die Überlegungen sind mitunter die eigene Persönlichkeit, die Anforderungen an den Beruf und die Rahmenbedingungen. Der Spaß und die Freude am Arbeiten, ist jedoch der wichtigste Erfolgsfaktor für langfristige Zufriedenheit und hohe Leistungsbereitschaft im Job. Wer wissen möchte, welcher Job in Frage kommen könnte, muss zunächst einmal im Auge behalten, in welchen Gebieten im Alltag bereits persönliche Vorlieben vorhanden sind.

Das Hobby zum Beruf machen

Die eigene Leidenschaft zum Beruf machen, klingt vielversprechend. Leider ist es jedoch oft nicht so leicht, seine persönlichen Vorstellungen um zu setzen. Eine Verbindung zwischen den eigenen Hobbys und dem Angebot, welches der Berufsmarkt zur Verfügung stellt, zu schaffen, ist essenziell. Die Schnittmenge von privaten und beruflichen Kompetenzen ist immer von Vorteil. Sport, Fotografie oder musikalische Interessen: Alle Gegebenheiten sollten berücksichtigt werden, um die Träume ein Stück weit verwirklichen zu können.


Alternativen bereithalten


Wenn der Plan steht und man im Reinen mit den konkreten Vorstellungen ist, sollte jedoch ein Schritt weiter gedacht wer den. Grundlegend ist es immer ratsam, sich nicht nur auf einen einzigen Beruf festzulegen, sondern nach Alternativen Ausschau zu halten. Denn trotz dem umfangreichen Angebot an verschiedenen Tätigkeiten, finden sich über ein Drittel der Bewerber in den zehn beliebtesten Ausbildungsberufen wieder. Und wenn die Nachfrage im gewünschten Berufsbild äußerst hoch und das Angebot stark begrenzt ist, sinkt die Wahrscheinlichkeit auf den Wunschberuf. Plan B ist gefragt. Deshalb sollten nahe liegende Berufe und Chancen in gefragten Kategorien vor ab im Auge behalten werden. Der Blick über den Tellerrand lohnt sich. Vielleicht werden Berufskategorien entdeckt, die noch nicht geläufig sind, jedoch große Karrierechancen versprechen.

Selbst wenn der Entschluss hinsichtlich des passenden Ausbildungsberufes gefallen ist, kommt es nicht selten vor, dass die Realität stark von der ursprünglichen Vorstellung abweicht. Es lohnt sich, durch ein Praktikum mögliche Alternativen auszutesten. In Haupt-, Mittel- und Realschulen sind die Praktika sowieso in den schulischen Ablauf integriert. Mindestens ein Praktikum zu absolvieren, ist dort Pflicht. Auf Fachoberschulen nimmt das Praktikum sogar 50 Prozent der elften Klasse ein. Je mehr praktische Erfahrung gesammelt wird, desto besser kann ein Überblick über die Berufsbilder geschaffen werden. Vorteilhaft ist es, in verschiedene Branchen hineinzuschnuppern. Zum einen in das Berufsfeld, in dem eine persönliche Vorliebe vorhanden ist. Zum anderen sollten aber auch Berufe unter die Lupe genommen werden, welche auf den ersten Blick gar nicht zusagen, aber auf den zweiten, spannende Facetten aufzeigen könnten. Wer nicht weiß, ob das gewünschte Unternehmen überhaupt Praktika anbietet, hat auf der Ausbildungsmesse:BA die perfekte Möglichkeit, sich bei den Ausstellern über Praktikumsangebote zu informieren. Unternehmen, die Praktika zur Berufsorientierung anbieten, sind unter https://www.ausbi ldungsmesse-bamberg.de/praktikumsangebot/ zu finden. Auf diese Weise kann das Unternehmen persönlich besser kennengelernt werden und der Ansprechpartner hat schon ein Bild vor Augen.

Quelle: azubi.de/sz.de