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Hilfe auf Knopfdruck

Wie Hausnotrufsysteme für ein Mehr an Sicherheit sorgen

Hilfe auf Knopfdruck

Eine Hausnotrufbereitschaft beinhaltet neben einer Rundum-Erreichbarkeit auch eine Schlüsselaufbewahrung und die Bereitstellung von Personal. Foto: HLC/Vitakt Hausnotruf

15.03.2025

Wenn man im hohen Alter bemerkt, dass die alltäglichen Dinge schwerer fallen und sich die Angehörigen sorgen, ob man weiterhin alleine zu Hause wohnen bleiben kann, sind Lösungen gefragt. Angehörige sind beunruhigt, weil sie sich fragen, ob Mutter oder Vater z.B. nach einem Sturz überhaupt noch jemanden benachrichtigen könnten oder sie im schlimmsten Fall ohne Hilfe bleiben würden. 

Mehr Sicherheit im Alter

Hausnotrufsysteme geben Sicherheit und befreien von der Sorge, dass im Falle eines Sturzes oder ähnlicher Situationen keine Hilfe verständigt werden kann. Während ein wasserdichter Sender bequem an einem Band um den Hals getragen wird, wird die Basis-Station möglichst zentral in der Wohnung installiert. Hier hat man die Wahl zwischen zwei Systemen: Ein Basis-System benötigt eine Steckdose und einen Telefonanschluss, über welchen dann ein Signal an die Serviceleitstelle gesendet wird. Ein kabelloses System hingegen braucht nur einen Stromanschluss und übermittelt den Notruf über das Mobilfunknetz. 

Wenn nun der Knopf des Senders betätigt wird, nimmt ein Mitarbeiter Kontakt über den Lautsprecher der Station auf. Nachdem er sich eine Übersicht über die Situation verschafft hat, werden die vom Kunden festgelegten Maßnahmen eingeleitet, z.B. die Verständigung von Angehörigen, Nachbarn oder auch eines Pflegedienstes. Bei einem medizinischen Notfall wird der Rettungsdienst gerufen. HLC


Holistische Gesundheit

Prävention, digitale Technologien und ganzheitliches Wohlbefinden im Mittelpunkt

Prävention, Digitalisierung und personalisierte Medizin stehen im Fokus moderner Gesundheitssysteme. Ganzheitliche Ansätze wie „One Health“ verknüpfen menschliche, tierische und ökologische Gesundheit. Die steigende Lebenserwartung erfordert neue Konzepte für Gesundheitsversorgung und Pflege. 

Gesundheitswesen im Wandel

Aktuell steht das Gesundheitssystem an einem entscheidenden Wendepunkt: Die technologischen Möglichkeiten sind fortgeschritten, doch die Realität vieler Gesundheitsstrukturen hinkt diesen in vielerlei Hinsicht noch hinterher. Nach wie vor orientieren sich viele Teile des Gesundheitswesens an klassischen medizinischen Logiken, die etwa den Körper isoliert entlang von Organen oder Fachgebieten betrachten. 

Diese fragmentierte Sichtweise bremst die Potenziale, die ein ganzheitlicher, datengetriebener und auf fachbereichsübergreifender Zusammenarbeit ausgerichteter Ansatz bereits bieten könnte. Es wirkt, als würde sich noch ein Stau an digitalen Möglichkeiten hinter einer systemischen Mauer aufbauen, die nun langsam zu bröckeln beginnt. 

Pilotprojekte, neue Plattformen, nicht zuletzt die nachrückende junge Ärzteschaft und eine langsam wachsende Akzeptanz digitaler Lösungen in der Bevölkerung weisen den Weg. Die Herausforderung besteht darin, die systemischen Fesseln im Gesundheitssektor zu lösen und ein neues Gleichgewicht zwischen technologischen Möglichkeiten, ethischen Überlegungen und menschlichem Vertrauen zu schaffen. Wie vielschichtig und komplex der Megatrend Gesundheit ist, verdeutlicht sich in den unterschiedlichen Facetten unseres Alltags, in denen er seine Wirkung zeigt. 

Ausblick in die Zukunft

Die kommenden Jahrzehnte werden die Gesundheit in eine noch zentralere Rolle rücken. Fortschritte in der Biotechnologie, wie CRISPR-basierte Gentherapien, könnten die Behandlung von Erbkrankheiten revolutionieren, während synthetische Biologie neue Ansätze in der Medikamentenentwicklung ermöglicht. 

Derweil wird die Gesundheitsversorgung zunehmend präventiv und personalisiert. Datenbasierte Systeme könnten frühzeitig Anzeichen für Krankheiten erkennen, noch bevor Symptome auftreten, und dadurch effiziente, individuelle Therapiepläne entwickeln. Die Verschmelzung der physischen und digitalen Welt setzt sich auch in der Gesundheitsversorgung weiter durch, wo etwa Anwendungen aus dem Bereich Extended Reality (XR) bei der Rehabilitation oder in der psychischen Gesundheitsversorgung eingesetzt werden können, während KI-gesteuerte Plattformen Patienten und Ärzte effizienter miteinander vernetzen.

Gesundheit als planetares Gut

Der Gesundheitsraum wird sich weiter öffnen und noch stärker auf Prävention und Lebensqualität setzen, anstatt sich ausschließlich auf die Heilung von Krankheiten zu konzentrieren. Langfristig wird sich das Bewusstsein für Gesundheit als umfassendes „planetares Gut“ durchsetzen, das die Wechselwirkungen zwischen menschlicher Gesundheit, gesellschaftlicher Stabilität und der Umwelt einbezieht. 

Zusammenspiel von Mensch und Planet

Die Auswirkungen von Umweltveränderungen auf die individuelle Gesundheit und die damit verbundenen Belastungen der Gesundheitssysteme verdeutlichen ebenso wie Initiativen wie etwa die Planetary Health Alliance, dass die Gesundheit Einzelner untrennbar mit der Gesundheit des Planeten verbunden ist. zukunftsinstitut.de