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Solides Fundament für die Karriere

Die Betonbranche bietet zahlreiche Ausbildungsberufe mit sehr guten Perspektiven, z.B. Verfahrensmechaniker, Betonbauer oder Baustoffprüfer.

Solides Fundament für die Karriere

Eine Ausbildung zum Betonfertigteilbauer eröffnet sehr gute Karriereperspektiven. FOTO: DJD/BBF/IZB

23.03.2025

Mit eigenen Händen etwas schaffen, was über lange Zeit Bestand hat: Wer selbst gerne anpackt und Dinge gestaltet, ist im Handwerk gut aufgehoben. Das gilt besonders, wenn es um das Bauen zum Beispiel mit Beton geht. Das Material, das schon in der Antike in Gebrauch war, ist unverzichtbar für Gebäude, Brücken und Straßen genau sowie für Bodenbeläge oder Bänke im heimischen Garten. Da die Herstellung des Werkstoffs und der Betonbauteile dezentral erfolgt, ist der Berufsstart regional meist nah am Wohnort möglich. Zu beliebten Ausbildungsberufen gehören Betonfertigteilbauer und Verfahrensmechaniker oder Baustoffprüfer, in der Transportbeton-Industrie.

Anlagen steuern und Qualität überwachen

Bei der Betonproduktion sind Verfahrensmechaniker für die gesamte Anlagensteuerung verantwortlich. Um die komplexen, computergesteuerten Maschinen bedienen zu können, haben Themen wie Industriemechanik und Elektrotechnik zentrale Bedeutung in ihrer Ausbildung. Zu den Aufgaben zählt es, Produktionspläne pünktlich zu verwirklichen sowie die laufende Qualität der Fertigung zu überwachen. Qualifizierte Fachkräfte sind gefragt, sodass nach einem erfolgreichen Abschluss der dreijährigen Berufsausbildung sehr gute Chancen auf eine unbefristete Übernahme bestehen. Zudem können sich Verfahrensmechaniker weiter qualifizieren, ob in der Industrie oder im Betonhandwerk. Vom Meistertitel bis zum anschließenden Studium im bautechnischen Bereich lassen sich individuelle Karrierewünsche verwirklichen.

Eigene Entwürfe verwirklichen

Die Betonbranche bietet viele Ausbildungsangebote mit sehr guten Perspektiven - ob als Verfahrensmechaniker, Betonbauer oder Baustoffprüfer. FOTO: DJD/BTB/GAURIE VERMA
Die Betonbranche bietet viele Ausbildungsangebote mit sehr guten Perspektiven - ob als Verfahrensmechaniker, Betonbauer oder Baustoffprüfer. FOTO: DJD/BTB/GAURIE VERMA

Vielseitigkeit, Technik und umfassendes Know-how zum Werkstoff Beton sind ebenso in der dreijährigen Ausbildung zum Betonfertigteilbauer gefragt. Technisches Interesse und gute mathematische Kenntnisse gehören zu den Voraussetzungen, die Interessierte mitbringen sollten. Darüber hinaus kommt es in diesem anspruchsvollen Bauberuf auf räumliches Denken und Kreativität an, um eigene Designentwürfe zu entwickeln und anschließend in die Tat umzusetzen. Vielfach werden die Betonteile wie Bodenplatten oder Gartenmöbel maßgeschneidert nach den Wünschen der Auftraggeber hergestellt. Auch in diesem Beruf sind die Chancen auf eine feste Übernahme nach der Ausbildung sowie die Karriereperspektiven sehr gut. Unter www.beton.org etwa finden sich umfassende Informationen zu den Berufsbildern, zu den Ausbildungsinhalten und den weiteren Qualifizierungsmöglichkeiten. djd

Das werden 2026 die 30 größten Engpassberufe sein

1. Verkauf
2. Kinderbetreuung und -erziehung
3. Sozialarbeit, Sozialpädagogik
4. Altenpflege
5. Gesundheits- und Krankenpflege
6. Bauelektrik
7. Informatik
8. Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik
9. Medizinische/r Fachangestellte/r
10. Bauplanung, Bauüberwachung 
11. Physiotherapie
12. Kraftfahrzeugtechnik
13. Elektrische Betriebstechnik
14. Berufskraftfahrer/in (Güterverkehr/Lkw)
15. Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
16. Holz-, Möbel, Innenausbau
17. Maschinenbau, Betriebstechnik
18. Bauplanung, -überwachung, Architekt
19. Lagerwirtschaft
20. Buchhaltung 
21. Maurerhandwerk   
22. Garten-, Landschaftsbau 
23. Softwareentwicklung 
24. Maler-, Lackierer 
25. Metallbau
26. Mechatronik 
27. Elektrotechnik 
28. Dachdecker
29. Steuerberatung
30. Verkauf von Fleischwaren

Quelle: IW Köln