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GEWOBAU Bamberg: Sozial engagiert

Den feierlichen Rahmen nutzen der Landrat und die Vorstände zur Übergabe einer Spende an die DLRG

GEWOBAU Bamberg: Sozial engagiert

V. li.: Thomas Neumer, Horst Auer mit Katharina Schmidtke, Johann Kalb und Dieter Welscher. FOTOS: RONALD RINKLEF

30.10.2023
Die Vorstände Welscher und Neumer mit Verbandsdirektor Hans Maier.
Die Vorstände Welscher und Neumer mit Verbandsdirektor Hans Maier.

Verbandsdirektor des VdW Bayern, Hans Maier, war ebenfalls sichtlich stolz auf die Leistungen der GEWOBAU Bamberg und überreichte den beiden Vorständen Thomas Neumer und Dieter Welscher für die GEWOBAU Bamberg eine Urkunde zum langjährigen Wirken der Genossenschaft. Wer auch „Danke!“ sagen konnte, war die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Hirschaid. Landrat Kalb und die Vorstände Neumer und Welscher übergaben eine Spende in Höhe von 2500 Euro an die DLRG zur Ausbildung von Schwimmtrainern und -trainerinnen. Vorstand Horst Auer und Katharina Schmidtke nahmen den Scheck entgegen. In seiner kurzen Ansprache erläuterte Horst Auer die Dringlichkeit für die Schwimmausbildung. Viele Kinder stehen, besonders nach der langen Coronapandemie, auf der Warteliste, um schwimmen zu lernen. Dafür benötigt die DLRG dringend zusätzliche Helfer - und jeder Euro hilft dabei.

Über die GEWOBAU Bamberg

Als Initiative des Landkreises Bamberg wurde die GEWOBAU Bamberg eG am 12. Oktober 1948 als „Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft des Landkreises Bamberg e.G.“ gegründet, um die große Wohnungsnot nach dem Krieg zu bewältigen. In den letzten 75 Jahren hat sich die GEWOBAU zu einem leistungsfähigen Wohnungsunternehmen und vielseitigem Immobiliendienstleister entwickelt. In den ersten Jahrzehnten stand der Neubau von Mietwohnungen im Mittelpunkt der Unternehmensaktivitäten. In den Jahren 1970 bis 1990 folgte der verstärkte Neubau von Eigenheimen und Eigentumswohnungen. Bis 2010 hat die GEWOBAU den Wohnungsbestand erstmals modernisiert und neue Geschäftsfelder erschlossen. Wie Neumer betonte, werden jedes Jahr erhebliche Finanzmittel eingesetzt, um die Wohnanlagen zu modernisieren und zeitgemäß auszustatten. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch der Umwelt- und Klimaschutz, der durch die energetische Verbesserung der Gebäude mit Außenwärmeschutz, Fenstererneuerung sowie Kellerdecken- und Dachbodendämmungen erreicht wird. Auch im Bereich der regenerativen Energiegewinnung engagiert sich die GEWOBAU. So hat die GEWOBAU auf ihren Gebäuden verschiedene Photovoltaikanlagen installiert und durch energetische Außenfassadenerneuerungen einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet. Bei Neubauten spielen eine nachhaltige Bauweise, Energieeffizienz und gesundes Wohnen eine wichtige Rolle. In den vergangenen Jahren sind neben einer Reihenhausanlage in Strullendorf auch weitere Mehrfamilienhäuser in Bamberg, Gaustadt und zuletzt auch in Burgebrach entstanden. Die GEWOBAU verfügt somit über einen Bestand von rd. 1.400 Mietwohnungen in der Stadt und im Landkreis Bamberg.

Eine Investition in die Zukunft stellen aber auch die in den letzten beiden Jahrzehnten errichteten Ärztehäuser in Hallstadt, Drosendorf, Rattelsdorf, Memmelsdorf und jüngst auch in Scheßlitz dar. Neben dem Gut „Wohnen“ unterstützt sie somit auch die wichtige medizinische Versorgung im Landkreis, wie Landrat Kalb betonte. Besonders erfreut zeigt sich der Vorstand um Neumer und Welscher über das Zertifikat für eines der schadstoffärmsten Gebäude Deutschlands, welches sie vom Sentinel Haus Institut für das Gesundhaus in Memmelsdorf überreicht bekamen.

Soziales Engagement

Die GEWOBAU hat von Anfang an eine große soziale Verantwortung übernommen, indem sie bezahlbaren Wohnraum für Menschen jeden Alters und sozialer Lage bereitgestellt hat - und tut dies immer noch. Vor allem jedoch entwickelt die GEWOBAU Wohnlösungen für ältere Mitmenschen und passt die Wohnungen an ihre Bedürfnisse an. Insbesondere für ältere Mitmenschen hat die GEWOBAU bspw. Projekte wie das St. Vitus Seniorenzentrum in Burgebrach mit rund 70 Pflegeplätzen oder die Pflegeeinrichtung in Memmelsdorf-Lichteneiche mit über 40 Pflegeplätzen errichtet. Auch eine Tagespflegeeinrichtung mit 8 Seniorenwohnungen im Herzen Burgebrachs zählt die Genossenschaft zu ihrem Bestand. Darüber hinaus werden auch laufend Maßnahmen im Bestand umgesetzt, die das Wohnen im Alter erleichtern.

Trotz der enormen Herausforderungen wie bspw. steigende Bau- und Energiekosten, der Fachkräftemangel sowie die Erreichung der Klimaziele wird die Genossenschaft ihren Sozialauftrag gerecht. Aktuell wird ein Energiekonzept für ein geplantes Neubaugebiet in Memmelsdorf erstellt, verriet der Vorstand abschließend. red

Entwicklung

12. Oktober 1948
Gründung der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft des Landkreises Bamberg e.G. (GEWOBAU)

1949 bis 1950
Erste Siedlung in Eberau, weitere 140 Wohnungen errichtet von Ebrach nach Bamberg bis Memmelsdorf.

1953
Startschuss für die Entwicklung einer neuen Siedlung in Lichteneiche bei Memmelsdorf: auf über 200.000 qm über 460 Wohnungen

Bis 1973
In den ersten 25 Jahren entstanden durch die GEWOBAU 1200 Mietwohnungen und 400 Eigentumswohnungen, in Lichteneiche soar erste Läden.

1990
Die GEWOBAU zieht in ihre neuen Räumlichkeiten in der Küchelstr. 1, Bamberg.

Bis 1998
In den zweiten 25 Jahren hat die GEWOBAU nicht nur die bisher gebauten Gebäude saniert und auf Vordermann gebracht, sondern auch weiter gebaut. In all den Jahren sind über 700 Eigentumswohnungen entstanden, 1230 Mietwohnungen und 102 gewerbliche Objekte.

Bis 2022
Bau von sozialen Einrichtungen wie Seniorenzentren und Ärztehäuser. Seit 2003 auch tätig in der Baulandentwicklung und Wohngebietserschließung wie zuletzt in Pettstadt.