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Fahrspaß garantiert

E-Bikes gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, je nach Beanspruchung. Entscheidend sind Modell, Motor und Akku.

FOTO: AROCHAU - STOCK.ADOBE.COM

16.10.2021
Sporthaus Erhardt GmbH

Der Trend zur Elektromobilität wurde in den letzten Jahren immer deutlicher, dazu gehören auch EBikes. So wurden 2020 im Vergleich zum Vorjahr 43 Prozent mehr E-Bikes in Deutschland abgesetzt – Tendenz steigend. Doch genauso steigt das Angebot an unterschiedlichen Modellen, Akkustärken und Motoren. Als Laie dabei einen Überblick zu behalten, stellt sich als komplexer heraus als geahnt. Was können also die verschiedenen Modelle und für wen sind sie sinnvoll?

Das passende Modell für jeden

So unterschiedlich wie ihre Besitzer sind auch die E-Bike-Modelle: vom Stadt-Rad bis hin zum elektrischen Mountainbike – es gibt für jeden Untergrund und Anlass den richtigen Begleiter. Mit E-Citybikes hat man eine gute Unterstützung im Alltag. Sie sind komfortabel und haben eine volle Straßenausstattung, sodass ihr Besitzer bequem und sicher sein Ziel erreicht.

E-Trekkingbikes dagegen sind mit Gepäckträger, Licht und Schutzblechen auch für längere Outdoor-Touren ausgestattet und der Benutzer kann in einer komfortablen Sitzhaltung die Natur erkunden.

E-Crossbikes sind die praktische Mischung aus Mountainbike, Trekking- und Rennrad für all diejenigen, die sich nicht entscheiden können. Durch den geraden Lenker nimmt man eine sportliche Sitzhaltung ein und mit der kraftvollen Motorunterstützung ist kaum ein Hindernis zu groß.

Ein leichtes und dynamisches E-Rennrad mit Rennlenker ist die ideale Unterstützung auf der Straße. In sportlicher Sitzhaltung kann man auch weite Strecken mit hohen Anstiegen bezwingen.

Schnell, schneller, S-Pedelec: Auch für die, denen 25 Stundenkilometer nicht schnell genug sind, gibt es mit dem elektrischen Pedelec eine Alternative. Mit kraftvoller Unterstützung bei bis zu 45 Stundenkilometer gelten diese Modelle allerdings als Kraftfahrzeug und sind damit führerscheinpflichtig. Zudem benötigt man Zulassung und Versicherung für sein Gefährt und es besteht eine Helmpflicht.

Der richtige Motor

Um den geeigneten Antrieb zu haben, muss man außerdem auch den Motor sorgfältig auswählen. Die modernen Motoren wiegen zwischen zwei und vier Kilogramm und sind leicht integrierbar. Entscheidend für die Leistungsfähigkeit des Motors ist das Drehmoment – angegeben in Newtonmeter. Je höher die Zahl, desto stärker ist der Motor. Dabei kann man zwischen verschiedenen Unterstützungsstufen wählen, wobei die niedrigste am meisten Akku spart.

Aber auch die Platzierung des Motors am Fahrrad ist entscheidend. Ein Mittelmotor hat einen niedrigen Schwerpunkt und das Gewicht kann durch die tiefe Position mittig am Tretlager gleichmäßig verteilt werden. Das Fahrgefühl entspricht dabei dem eines herkömmlichen Fahrrads und ist ideal für sportliches Fahren geeignet. Durch die kurzen Kabelwege kommt es außerdem zu weniger Störfällen des Motors. Allerdings werden Kette und Kettenblatt stärker belastet.

Ein Hinterradnabenmotor zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er im Gebrauch sehr leise ist. Die Kraftübertragung erfolgt direkt, wodurch die Fahrweise sehr dynamisch ist. Der verlagerte Schwerpunkt führt allerdings zu einem sehr hecklastigen Fahrverhalten.

Ein Vorderradnabenmotor ist an vielen Fahrrädern nachrüstbar und vergleichsweise günstig. Es kann allerdings passieren, dass der Motor das Lenkverhalten etwas beeinflusst oder das Vorderrad bei rutschigen Böden durchdreht.

Damit der Motor aber überhaupt läuft, muss natürlich auch der richtige Akku her, um die dafür nötige Energie zu liefern. Grundsätzlich gilt: Je höher die Kapazität in Wattstunden (Wh), umso größer die Reichweite. Üblich sind dabei Akkus zwischen 250 und 600 Wh, wonach sich auch die Ladedauerzwischen anderthalb und fünf Stunden richtet. Celine Schmidt